Personalvermittlung ist ein Dienstleister-Modell, bei dem ein externer Recruiter eine konkrete Rolle besetzt — üblicherweise gegen ein Erfolgshonorar von 20–30 % des Jahresbruttos. Sinnvoll für einzelne, schwer besetzbare Rollen; bei laufendem Bedarf ist ein eigenes Recruiting-System günstiger.
Erfolgshonorar eignet sich für einzelne Besetzungen ohne laufenden Bedarf, das Risiko liegt beim Dienstleister. Retainer-Mandate sind bei Führungs- und Spezialrollen üblich, weil dort echte Suche statt Datenbankabgleich nötig ist. Zeitarbeit überbrückt Ausfälle kurzfristig, ist über Monate gerechnet aber die teuerste Lösung. Recruiting-as-a-Service kostet eine monatliche Pauschale und baut parallel eigene Kanäle auf, die nach Vertragsende bestehen bleiben.
Bei einem Jahresbrutto von 45.000 Euro kostet eine Vermittlung mit 25 % Honorar rund 11.250 Euro pro Besetzung. Eine professionelle Karriereseite mit Bewerber-Funnel liegt einmalig bei 2.900 bis 6.000 Euro und liefert Bewerbungen über Jahre. Ab der zweiten Besetzung pro Jahr ist das eigene System in aller Regel günstiger — vorausgesetzt, der interne Prozess von Bewerbung bis Zusage funktioniert.
Nachbesetzungsgarantie und deren Frist, Definition des Jahresbruttos als Berechnungsgrundlage, Exklusivität und Laufzeit, Umgang mit Kandidaten, die dem Unternehmen bereits bekannt waren, sowie klare Regeln zu Datenschutz und Weitergabe von Bewerberdaten.
Üblich sind 20–30 % des Jahresbruttogehalts der besetzten Stelle, fällig bei erfolgreicher Einstellung. Bei Retainer-Mandaten wird ein Teil unabhängig vom Ergebnis vorab bezahlt.
Bei einzelnen, schwer besetzbaren Rollen ohne laufenden Personalbedarf. Wer regelmäßig einstellt, fährt mit einem eigenen Recruiting-System ab der zweiten Besetzung pro Jahr günstiger.